Dienstag, 14. Februar 2017


WARRIOR RACE

Am Samstag den 11. Februar 2017 war ich beim Toyota Warrior Race. Gehört hab ich davon von einem Freund hier aus Südafrika. Wie der Name schon sagt, ist das ein Krieger Renne. Kann man vielleicht mit einem Soldaten Camp vergleichen. Das Ziel ist es 12 km so schnell wie möglich mit seinem Team zu schaffen. Im Gegensatz zu normalen Wetrennen sind hier aber überall auf der Strecke Hindernisse aufgebaut, die man überwinden muss.


Beim Toyota Warrior Race angekommen registrieren wir uns und kriegen unsere Timechips. Dann suchen wir die restlichen Leute aus unserem Team. Wir sind zwei Gruppen mit insgesamt 12 Leuten. Wir sind Batch 18 und starten um 10:30. Nach dem Start rennen wir also erstmal. Ich entscheide aber, dass das nich so viel bringt. Nach den ersten 2 km gehen wir also nur noch. Die Obstacles waren voll cool. Vor allem das grosse Schlammbad. Das eine wo man so drauf treibt und gar nicht untergehen kann ist voll lustig. Nach ca 10 Minuten waren wir alle bis zum Kopf mit Schlamm bedeckt. Sonst gab es so Kletter und Kriech Obstacles. Bei den Schwierigen, wo man viel Arme benutzen muss, mussten uns die Jungs ein bisschen helfen. Zwischendurch gibt es immer Stopps, wo es Wasser und Energydrinks gibt. Insgesamt gab es glaub ich 20 Obstacles. Einer davon ist auch eine Rutsche, wo man ziemlich schnell runterrutscht und dann so 2 Meter runterfällt. Und das letzte was man machen musste, war von 4 oder 6 Metern in ein Schlammiges Becken zu springen. Ich bin von 4 Metern gesprungen und dann sind wir alle zusammen die letzten paar Meter ins Ziel gejoggt. Da haben wir dann so Ketten als Medaille und Erinnerung bekommen. Erschöpft und mit Sonnenbrand haben wir uns dann was zu Essen und zu Trinken geholt und ein bisschen im Schatten gesessen und über das rennen geredet. Anscheinend gibt es im ganzen Jahr noch 7 weitere Rennen. Ich beschließe aber fürs Erste, das ein Rennen reicht. Die nächsten Tage kann ich mich auch nicht mehr richtig bewegen, weil mein ganzer Körper Muskelkater hat. Es war aber auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann mal mit einem tollen Team zusammen zu machen! 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

ERSTER ERFAHRUNGSBERICHT
Nun ist schon fast ein Drittel des Auslandsjahrs um und wenn ich an die ersten Wochen fühlt es sich ganz anders an. Am Anfang hat sich alles noch so verwirrend und unklar angefühlt. Aber nach einiger Zeit habe ich verstanden wie es hier in Tlholego so läuft und wofür ich überhaupt da bin. Tlholego ist ein ganz anderes Projekt als die meisten Projekte vom DSJW. Alle anderen Freiwilligen mit denen ich mich bisher getroffen habe arbeiten mit Kindern oder Jugendlichen. Aber bei uns ist die Arbeit etwas diverser: Hauptsächlich wird hier im Garten gearbeitet. Das heißt: Unkraut rupfen, Wässern, ernten, neue Beete anlegen und bepflanzen. Wir drei Freiwilligen haben auch unseren eigenen eingezäunten Garten, in dem wir uns um alle möglichen essbaren Pflanzen kümmern und selbst verarbeiten. Als Lenart und ich ankamen war nur ein kleiner Teil des Gartens bepflanzt und der Rest war von Unkraut und Gräsern wie wild bewachsen. Ich habe dann beschlossen den Rest des Gartens auch noch zu bepflanzen. Als die Kinder für die Ferien von ihrer Schule nach Hause gekommen sind habe ich mit ihnen ein Gartenprojekt gestartet und jetzt hat jedes Kind sein eigenes Beet um das es sich kümmert.

Insgesamt sind es neun Kinder um die wir uns kümmern. 6 davon sind meistens auf der Schule, die von der Organisation Tsala ya Africa finanziert wurde. Diese NGO wurde vor ein paar Jahren von Freiwilligen gegründet, die beschlossen hatten, dass die Kinder ein Recht auf gute Bildung haben. Seitdem spenden Leute Tsala ya Africa und werden dafür über die Website und en Newsletter auf dem Laufenden gehalten. Das ist auch Teil unseres Jobs: Wir sollen Fotos und Zeugnisse, sowie allgemeine Geschehnisse an Tsala weiterleiten.

Außerdem, kümmern wir uns in den Ferien und einmal im Monat am Wochenende um die Kinder, was nichts anderes heißt als Spiele zu spielen, zu Basteln und zu malen und einfach Spass zu haben. In den letzten Ferien haben wir zum Beispiel eine Schatzsuche organisiert. Das Programm für diese Ferien schreibe ich im Moment auf und wir planen etwas Weihnachtsstimmung aufzubringen: Plätzchen backen und Geschenke basteln während die Weihnachtsmusik im Hintergrund läuft.
Abgesehen von den Kindern in der Schule sind da noch Motlhutleng, Onkarabile und Bembe. Die drei sind noch zu jung um in die Schule zu gehen und Kindergärten gibt es hier nicht in der Nähe. Also kümmere ich mich morgens um sie, damit die Eltern mal etwas Ruhe haben und arbeiten können. Bembe ist erst seit neuestem dabei und kommt auch nicht mehr. Onkarabile ist seit drei Wochen bei ihrer Oma und Motlhutleng ist eigentlich immer da. Ich habe den Kindern Zahnbürsten gekauft, weil es so aussah als würde ihnen zu Hause niemand die Zähne putzen. Das machen wir jeden Morgen als Erstes und dir Kinder freuen sich immer sehr darauf. Sonst macht es auch Spaß sie einfach in eine Schubkarre zu setzten und etwas durch den Garten zu fahren, Insekten und Vögel zu entdecke und Erdbeeren zu pflücken.

Da das Grundprinzip von Tlholego Permakultur ist, haben Lenart und ich außerdem angefangen hinter unserem Haus aufzuräumen und nach den Regeln der Permakultur Beete anzulegen und zu gestalten. Wir haben auch überlegt uns 5 Hühner zusammen mit unserer Nachbarin zu holen.

Abgesehen vom Garten und en Kindern habe ich hier auch zum ersten Mal aus Holz Sachen selbst gebaut. Dabei ist zum Beispiel ein Tisch entstanden oder eine Tür.Wenn ich keine körperliche Arbeit mache, sitze ich im Büro und organisiere Schilder und Labels für die Produkte, die Tlholego verkauft. Wenn ein Workshop stattfindet soll ich auch manchmal Informationen zum Beispiel zu bestimmten Tees oder Gemüsesorten sammeln, filtern und schön abtippen. Tlholego will auch ein Kochbuch drucken und da schreibe ich alle möglichen Rezepte rein und sortiere alles.Des Weiteren, hat die Freiwillige, die vor mir da war angefangen ein Kindergartenprojekt zu planen, damit die Kleinen während ihre Eltern arbeiten dorthin gehen können. Ich habe mich mit ihr in Verbindung gesetzt und versuche nun so viel ich kann zu helfen und als Kontaktperson in Südafrika zu wirken.

Ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich, dass ich helfen kann. Auch wenn ich weiß, dass ich vielleicht nicht alle Probleme hier lösen kann, denke ich doch, dass ich einen gewissen Einfluss habe, schon alleine, weil ich einfach da bin.

Montag, 3. Oktober 2016

Halloooo. Erstmal ein Seufzer der Erleichterung. Ich habe gerade mindestens eine halbe Stunde lang versucht mich in mein Blog Konto einzuloggen. Keine Ahnung was das Problem war aber jetzt hab ich's ja geschafft. Und sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet hab, aber ich hatte ja angekündigt, dass das hier nicht rregelmäßiges wird.

Wie auch immer...Seit dem letzten Blog Eintrag ist etwas Zeit vergangen und es ist natürlich auch einiges passiert. Ich weiß nich mehr genau was ich das letzte Mal erzählt habe, aber ich erzähl einfach mal quer durchs Beet nich nach Zeitverlauf oder so...einfach was mir gerade so einfällt.

Freitag, den 23.09.16, sind die Kinder gekommen. Ich hab ja glaub ich Fotos von den zwei kleinsten hier hochgeladen (Onkarabile und Mothlutleng). Die beiden sind immer hier. Aber die älteren Kinder sind nur einmal im Monat am Wochenende und in den Ferien da. Im Moment sind halt Ferien und deswegen sind sie da. Fünf von den Kindern sind die Kinder von den Leuten im Dorf von Tlholego. Ich arbeite also mit deren Eltern. Pantsi, Mimmi und Scampi sind die Mädels und Khali und Kgamogelo die männlichen Vertreter der Gruppe. Kgamogelo ist der älteste von allen und der ist glaub ich zwölf. Auf jeden Fall sind die alle Freitag Mittag gekommen. ich hab die schon vorher mal an einem Nach-Hause-Kommen-Wochenende kennengelernt und war darauf vorbereitet. Die fünf Kinder plus die zwei kleinen ist nämlich ein einziger Haufen voller Energie und "Ich-Will" und "Darf-Ichs".
Freitag Abend bin ich mit den beiden anderen Freiwilligen mit Manuels Taxi nach Rustenburg gefahren um da auszugehen.wir waren zuerst in einer schwarzen Cocktailbar und dann in einer weißen afrikaans Bar. Ich teile das hier so in schwarz und weiß auf, weil das hier wirklich so ist. Zumindest in Rustenburg. In größeren Städte wie Johannesburg oder Pretoria findet man auch gemischte Clubs und Bars. Was das angeht ist Südafrika noch ziemlich hinterher. In der weißen afrikaans Bar (weiße sprechen meisten Afrikaans. Die Sprache ist dem Niederländisch sehr ähnlich) war ich zum Beispiel die einzige mit etwas Farbe abgesehen von den schwarzen Leuten die da gearbeitet haben. Ich spreche eigentlich lieber über positive Sachen, aber das ist nunmal auch ein Teil meiner Erfahrung hier. Ich hab mich auch schon mit weißen unterhalten die mir ziemlich rassistische Sachen gesagt habe. Also nicht direkt auf mich gemünzt aber halt auf ALLE schwarzen und der eine Teil meiner Familie ist nunmal auch schwarz und ich zur Hälfte auch. Aber meiner Meinung nach ist das einfach ein Ergebnis schlechter Erziehung und fehlender Bildung.
Naja auf jeden Fall war die Coxktailbar ganz cool und da war sogar live Musik. Die Bar oder der Club wo wir danach waren war ganz lustig. Die Musik war grässlich und die Leute haben sehr interessant getanzt. Aber später haben wir nette Leute kennengelernt, die auch normale Ansichten hatten.

Am Samstag den 24. 09.16, war Heritage Day. das ist ein Tag an dem man seine eigene Herkunft feiert. Man kann sich als das verkleiden was man sich fühlt. Also wenn man zum Beispiele Sestwana Vorfahren hat und man sich auch so fühlt dann kleidet man sich in den traditionellen Kleidern. Auf jeden fall waren an dem tag ungefärh 50 Leute da um Heritage Day in Tlholego zu feiern. Die Leute, die in Tlholego leben haben auch ein kleines Braai (das nennt man hier so wenn man grillt) gemacht. War wirklich sehr lecker. Die Südafrikaner wissen einfach wie man richtig grillt. Vor allem weil eigentlich immer über einem richtigen Feuer gegrillt wird.

Am Sonntag bin ich um 4:30 morgens von meinem Wecker geweckt worden. Dan, der Bruder von Paul (Paul und Steph sind die Eigentümer von Tlholego) ist an dem Tag nämlich mit uns drei Freiwilligen in den Pilanesberg Nationalpark gefahren. Und wir sind so früh losgefahren, weil man die meisten Tiere abends, nachts und früh abends sieht. Am Tag  ist es den meisten Tieren zu warm und die verstecken sich irgendwo auf einem Baum oder unter einem baum oder einem Stein oder so vor der Sonne. Um 6:20 waren wir ungefaähr da und ungefähr 5 Minuten nachdem wir in den park reingefahren sind ist direkt vor uns ein Leopard mit dem Kopf eines Wildschweins vor unserem Auto über die Strße gelaufen. das war das erste Tier, das ich gesehen habe im Nationalpark und das war echt Glück. Manchd Leute leben ir ganzes Leben lang hier und sehen nie ein Leopard! Ich konnte leider kein Foto oder video machen als Beweis, weil wir den Leoparden zuerst auch nicht gesehen haben. Und Dan hat quasi direkt vor ihm gehalten und dann ist er schnell über die Straße gerannt und in den Büschen verschwunden. Das war echt ein cooler erster Eindruck vom South African Wildlife!
Danach haben wir noch ganz viele Elefanten, Giraffen, Rhinos, Nilpferde, afrikanische Antilopen (zB Impalas - dessen Fleisch essen wir auch). Zebras, Warzenschweine und Büffel. das war echt cool. Die Tiere waren teilweise nur 5 Meter entfernt. Aber bei manchen Tieren, wie z.B. bei den Elefanten, musste man etwas aufpassen, dass man nicht zu nah kommt, vor allem weil viele Tiere gerade Babys hatten. Mittags haben wir dann in dem Center des Parks gegessen. Auf dem Weg raus aus dem Park haben wir die Löwen noch gehört aber leider nicht gesehen. Hier in Tlholego wo ich lebe kann man manchmal auch die Löwen höre, weil in der Nähe ein Löwenfarm ist.
Das war das Wochenende. In der Woche arbeite ich hier meistens im Garten oder helfe im Büro. Jetzt wo die Kinder da sind machen wir meistens auch noch was mit denen. Letztens haben wir zum Beispiel ein Schatzsuche organisiert mit Rätseln und Spuren und einem Schatz und so. Das hat echt Spaß gemacht!
Als nächstes wollen die Kinder unbedingt ein Sleepover (Übernachtung) machen. Am Mittwoch hab ich in unserem Volunteer Garden noch ein paar Beet angelegt und die Kinder wollten unbedingt helfen, also hat jetzt jedes Kind, das geholfen hat, sein eigenes Beet.

Freitag war dann Pay Day in Tlholego. Das heißt, dass alle Leute die hier arbeiten bezahlt werden. Meistens fahren die Leute dann in die Stadt um monatliche Besorgungen zu machen. Ich wollte da eigentlich auch auch mit, aber ich hatte eine Erkältung, deswegen bin ich dann zu Hause geblieben um mich etwas auszuruhen. Am Abend bin ich dann dafür aber in die Taverne gegangen. Da war an dem Abend sogar ein DJ und alle haben getanzt. Fast alle aus Tlholego waren auch da deswegen war's nochmal lustiger.

Am Samstag den 01.10.16 sind wir mit zwei Freundinnen, die in Rustenburg wohnen nach Johannesburg gefahren. Die einen von beiden hat da nämlich eine Tante die da wohnt. Das Haus war RIESIG und die hatte einfach 11 Hunde. Drei davon waren Doggen oder eine Mischung mit einer Dogge drin, also riesige Hunde! Wir wurden also von einem Dutzend Hunden begrüßt und sind dann kurz im Pool schwimmen gegangen. Danach waren wir auf einem einundzwanzigsten Geburtstag bei Duke's Burger essen. Kann ich nur empfehlen. Der Burger war sehr lecker!


Sonntag waren wir Mittags in einem Restaurant wo es tolle Smoothies gab. Ich hab mir einen Smoothie mit Lea geteilt und musste dann irgendwann aufgeben weil der einfach zu mächtig war. Der Burger hieß aber auch "Slow Death By Chocolate" da war ja eigentlich klar, dass das mächtig wird. Danach sind wir zurück nach Tlholego gefahren.

Ich versuch bald nochmal was zu den Wochen davor zu schreiben. Ich kann aber nichts versprechen.

Bis Bald,
Amira











Mittwoch, 31. August 2016

Hallo aus dem sonnigen Teil dieses Planeten. Nach mehreren Aufforderungen mal etwas zu erzählen, ist nun die Zeit gekommen.

Fangen wir mit Mittwoch an. Flugtag.
Nachdem mich meine Familie am Flughafen abgesetzt hatte und es ein paar peinliche Abschieds-Selfie-Momente gab wurden die Tränen unterdrückt und gewunken. Der Flug geht von Frankfurt Airport los und mein Backpack bringt mich schon jetzt um. 11 Stunden rumsitzen folgen, in denen ich kein Auge zubekomme. Wir bekommen Abendessen und Frühstück und beides ist ganz ok, dafür, dass es Flugzeugessen ist.


Donnerstag Morgen kommen wir am Flughafen in Johannesburg an.
Das Gepäck wird abgeholt und es geht weiter mit dem Bus zu einem Hotel in der Nähe von Potchefstroom. Hier wird das On-Arrival Seminar für drei Tage stattfinden. Um 12:00 Uhr werden wir von bekannten Gesichtern begrüsst. Beim Vorbereitungsseminar in Bad Honnef konnten wir schon ein paar Projektleiter und DSJWler kennen lernen. Als wir unser Gepäck aus dem Bus holen fällt der Gruppe ein Zebra auf, was sich zwischen ein paar Kühen auf der Weide versteckt hat. Nach ein paar Begrüßungsworten und etwas Freizeit gibt es Abendessen. Dabei fängt irgendwann eine kleine Band an einem Tisch an Bob Marley Lieder und andere zu spielen. 
Abends wird dann noch ein großes Feuer gemacht während der kleinen Band zugehört wird. Hier wird es übrigens sehr früh dunkel! Um spätestens 18:00 Uhr ist es hier stockduster! Arno (einer der südafrikanischen Projektleiter) zeigt einer kleineren Gruppe die fünf Planete, die man aus Südafrika sehen kann. wenn ich mich recht erinnere waren es Venus, Saturn, Mars, Jupiter und noch ein anderer an den ich mich gerade nicht erinnern kann.


Freitag wird dann mit Spielen und Gesang weitergemacht. Auf dem Video ist auch eins der Spiele zu sehen. Man konnte aber sonst auch noch Bogenschießen mit Maske und Gummmiaufsatz, damit es nicht so weh tut, wenn man getroffen wird. Gegen den Abend werden wir beim Essen von Schulkindern aus den Projekten mit einem Tanz überrrascht. Die Jungs haben so einen Gummistiefeltan-Tanz gemacht bei dem man stampft, klatscht und auf den Stiefeln trommelt. Die Mädchen haben etwas in Richtung Ballett getanzt. Sah beides sehr gut aus! Nachdem die Aufführung vorbei ist werden wir noch Geschminkt. Eines der Schulkinder macht bei mir das Face Painting. Sie ist sehr nett und erzählt mir, dass sie bei einem nationalen Tanzwettbewerb den ersten und dritten Platz bei verschiedenen Tanzrichtungen gemacht hat. Sehr beeindruckend! Alle Freiwillige lassen den Abend in einer netten Runde ausklingen.
Impala Würstchen
schmecken
nach Rind find' ich

Am nächsten Morgen (Samstag) werden, nach ein paar Abschiedsworten, die Busse mit unserem Gepäck beladen und die einzelnen Leute werden zu ihren Projekten gefahren. Von 10-ca.17:30 Uhr fahren wir rum und setzten alle Leute an ihren jeweiligen Einsatzplätzen ab. Mein Projekt ist leider das Vorletzte und ich muss fast 8 Stunden warten, bis ich endlich in Tlholego ankomme. In Tlholego angekommen begrüßt uns Lea, die Classic Freiwillige, die schon seit April hier ist. Auch Moshimanyana, ein alter aber fitter Hund, Hobs (Babyhund), Desiree (hobs Besitzerin/Babysitterin/Freundin von Hobs) und Stephanie und Paul kommen uns entgegen, als wir aus dem Bus steigen. Wir stellen unsere Sachen ab und Lea zeigt mir die Umgebung. Lenart wird von Mooketsi, einer der Village-Bewohner rumgeführt. Als es dunkel wird bereiten wir ein großes Braai (Südafrikanisches Wort fürs Grillen) vor. In Südafrika wird sehr viel Fleisch gegessen. Vor allem auch gejagtes Fleisch. An diesem Abend haben wir zum Beispiel Impala gegessen. Das ist das hübsche Tier was man auf dem Bild sehen kann. 
Im Hintergrund sieht man die Berge

Sonntag ist ein sehr entspannter Tag. es gibt hier nicht wirklich viel zu machen. Das Einzige, was es hier gibt ist ein Shop ("Shoppo"), auf der anderen Straßenseite, in dem man Alkohol und Chips und Kleinkram kaufen kann. Der Shop ist gleichzeitig auch ein Taverne und absolut nicht mit einer deutschen Bar zu vergleichen. Wir machen also einen Rundgang, durch die umliegende Landschaft und ich erfahre, dass die Berge, die man von hier aus sehen kann, die ältesten Berge der welt sind. Oder zumindest hat man hier angeblich die ältesten menschlichen Knochen gefunden. 

Montag ist der erste Arbeitstag. Es ist auch der erste Tag an dem ich die Leute aus dem Dorf kennenlerne. Als ich am Samstag angekommen bin waren nämlich viele Leute nicht da, weil gerade Pay Day war und viele Leute dann zu ihren Familien oder so fahren. Ich lerne an diesem Tag auch Mothlutleng (ich hoffe ich habs richtig geschrieben) und Onkarabile ( auch "Mamuki" genannt) kennen, zwei kleine Mädchen, die ungefähr zwei Jahre alt sind. Die beiden sind echt pures Entertainment und sehr lustig. die reden auch den ganzen Tag miteinander auf einer Sprache die sonst keiner versteht. Ich werde demnächst mal versuchen ein Video hochzuladen in dem man die beiden sieht! 
Die ersten Wochen soll ich hier im garten arbeiten, um zu verstehn, wie hier alles funktioniert. Also fangen wir um 8:00 ( Naja kurz nach acht. die Leute habens hier nich so mit dem pünktlich nafangen) mit Unkraut zupfen an. Von 10-10:30 Uhr ist hier immer Frühstükspause und um 13:00 Uhr ist dann für eine Stunde Lunch Break. Um 17:00 Uhr ist der Arbeitstag vorbei.

Die restliche Arbeitswoche verläuft ähnliche. Wir ziehen Unkraut, legen neue Beete an, pflanzen irgendwas um oder bewässern die Beete. 

Ich glaub ich mach hier mal einen Schlusspunkt Ich werde sobald wie möglich noch mehr erzählen aber ich wollte jetzt erstmal ein paar erste Eindrücke liefern. 

Hier sind noch ein paar Fotos:
Das ist der kleine Hobbes












Links schlafe ich und rechts Lea

Hinter den Tüchern sind die Betten


Ein sehr ordentlicher Schreibtisch











Bis bald!
Amira












Mittwoch, 17. August 2016




So jetzt geht's los!

Sitze gerade im Auto auf dem Weg zum Flughafen in Frankfurt. Bin aufgeregt und etwas nervös wenn ich daran denke, dass ich morgen früh in Südafrika zwei Rucksäcke (Handgepäck und Hauptgepâck), sowie eine Dicke Winterjacke und Sweatshirtjacke rumschleppen muss.
Ich fühle mich ein bisschen wie am ersten Tag in der Schule als der Ranzen das dreifache Gewicht und Grösse hatte wie ich selbst. 

Ich versuche mich nochmal zu melden wenn ich in Südafrika ankomme! 

Bis bald!
Amira


Montag, 15. August 2016

Hey! 

Jetzt ist es bald soweit. In zwei Tagen geht es los und ich dachte es wäre an der Zeit einen Blog zu erstellen um alle, die es interessiert, auf dem Laufenden zu halten. Ich garantiere weder für fehlerlose Texte, noch für eine professionelle Schreibart. Aber ich kann für absolut authentisch erzählte Abenteuer aus meiner Sicht garantieren!
Also lehnt euch zurück und genießt das Chaos, was sich mein Leben nennt!

Alles Liebe aus Deutschland
Amira